Kürbisernte

4. September 2019

Der Herbst nähert sich, man spürt es frühmorgens, wenn man aus dem Haus kommt und eine Gänsehaut auf den Armen hat. Die Kürbisse reifen jetzt zügig ab, einige Sorten eher, einige liegen noch auf dem Feld, wie der Butternut. Hier stellen wir Euch 3 Sorten vor, die Ihr auf dem Foto sehen könnt (von links nach  rechts): Blue Ballet, Hokkaido und die "weiße Eichel".

Die ersteren beiden gehören zur Sorte der Hokkaido-Kürbisse und zeichnen sich durch festes aber gleichzeitig zartes Fruchfleisch und ihren guten Geschmack aus. Alle drei Kürbisse kann man mit Schale essen, auch wenn die schon ein Weilchen liegen. Bis Weihnachten solltet Ihr sie aufgegessen haben, da sie später öfters anfangen zu faulen.

Die weiße Eichel hat einen sehr feinen leicht nußartigen Geschmack und ist sowohl roh (z.B. im Salat) als auch gegart zu genießen. Hebt diesen Kürbis nicht zu lange auf, er wird sonst mehlig.

Auf dem kleineren Foto rechts seht Ihr die Kürbisse "Busch Delicata", "Butternut" und noch einmal "weiße Eichel". Ersterer ist für seinen guten Geschmack bekannt und eignet sich halb aufgeschnitten und nach Wunsch gefüllt mit Tomaten, Feta, Kräutern oder auch Butter und Honig zum Überbacken im Ofen. Geschält werden muß er nicht, ebenso wenig wie der Butternut.

Butternut ist der am längsten lagerfähige unserer Kürbisse, wir haben aber auch Spaghettikürbis und Busch Delicata noch im Februar, März und April gegessen. Am sichersten geht Ihr, wenn Ihr regelmäßig (einmal pro Woche) die Kürbisse wendet und nach dunklen oder weichen Stellen untersucht und Kürbisse mit solchen Stellen dann zuerst verkocht bzw. verbratet.

lustige Formen: Bush Delicata, Butternut und weiße Eichel

lustige Formen: Bush Delicata, Butternut und weiße Eichel