Rezept für einen gelungenen Erntefeiertag

5. November 2018

Zubereitungszeit = 1/2 Std. bis 8 Std. (abhängig von Lust und Laune des Helfers)
Schwierigkeitsgrad = einfach

 

Zutaten:

  • Mindestens 4 Gärtner*innen
  • 20+x Helfer (je mehr umso besser)
  • 5+x Reihen mit Lagergemüse (vorzugsweise Kohl und Rüben)
  • 1 Prise Gummistiefel, Arbeitshandschuhe und Klamotten zum Toben
  • 1 ganzer kreativer Kochkopf
  • Salat, Gemüse und Kräuter vom Acker (Menge richtet sich nach Zutat 1 und 2)
  • 16 Grad Celsius Umgebungstemperatur
  • 8 Std. blauer Himmel, Sonne und ein paar schattenspendende Kumuluswolken
  • Nach Bedarf ein laues Lüftchen
  • Gewürze (je eine Messerspitze): Lachen, Quatschen, Schweigen, Summen
  • Als Garnitur ein paar Schritte/Pedaltritte zum Bahnhof

 

Zubereitung:

Ganz zum Anfang die Temperatur in Radebeul auf angenehme 16 Grad Celsius vorheizen.
Als nächstes nehme man mindestens vier Gärtner*innen seines Vertrauens und mische sie mit so vielen frischen Helfern wie möglich. Eine Prise Gummistiefel, Arbeitshandschuhe und Klamotten zum Toben dazugeben und die entstehende Menge vorsichtig auf die zum Ernten vorgesehenen Gemüsereihen verteilen. Im Anschluss die Gewürze darüber streuen. Am Besten das Ganze nun so gut es geht sich selbst überlassen, damit es schön aufgehen kann. Nicht vergessen, nach ein paar Stunden einen talentierten Koch herauszufischen und ihn mit Salat, Gemüse und Kräutern in die Küche zu stellen. Zur Mittagszeit die Helfer vom Feld mit den Zutaten in der Küche vermengen bis sich das Volumen verdoppelt hat. Danach alles in der Nachmittagssonne auf dem Feld erhitzen.

Zum Abkühlen/als Deko bietet sich die Heimreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum nächstgelegenen Bahnhof an.

 

Fertig.

Guten Appetit!

 

von Anne K.

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Kartoffelglück

15. Oktober 2018

Aufgrund des Erfolgs des letzten Familienmitmachtages fand am vergangenen Samstag eine Neuauflage dieses deinHof-Klassikers statt. Eingeladen waren Kinder jedes Alters und ihre Eltern jedes Alters, Kinder ohne Eltern, Eltern ohne Kinder sowie Alleinstehende auf der Suche nach Familienanschluss auf Zeit.

Auch wenn Temperaturen um die 26 Grad, ein azurblauer Himmel und praller Sonnenschein nicht unbedingt üblich für die herbstliche Kartoffelernte sind, gab es überraschend wenig Klagen zu hören. Mitmacherinnen und ihre männlichen Kollegen sind eben hartgesotten und sich für nichts zu schade. Beste Charaktervorzüge für das Wühlen im Ackerboden, bei dem sich die feinsandige Erde schön gleichmäßig auf jede unbedeckte und bedeckte Hautpartie verteilt, während man stundenlang in kniender Haltung und in freudiger Erwartung auf den letzten Sonnenbrand der Saison über das Feld kriecht.

Obwohl das wie ein wahrgewordner Kindertraum klingt, konnten sich unsere Nachwuchsgärtner nur kurz für Annabelle und Ballerina sowie deren zum Teil fantasievolle Formen (Herzen, Wolken, Fische, Gesichter) begeistern. Viel interessanter waren da die Hängematte im schattigen Hinterhof, die Hängebauchschweine Rosalie und Sieglinde, die namenlosen Hasen, die herumliegenden Heuballen oder die beeindruckenden Traktoren. Nur die Jüngsten sammelten mit stoischer Ausdauer selbst erbsengroße Kartoffelmodelle bis sie nach einer Riesenportion Kürbissuppe zum Mittag erschöpft in ihre Kinderwagen sanken.

Wer denkt, den meisten Spaß bereits verpasst zu haben, den kann ich beruhigen: Am nächsten Samstag geht es weiter. Das Wetter ist zwar ungewiss (schließlich möchte auch der Oktober endlich mal vom Herbst aus dem Sommer abgeholt werden), aber Kartoffelfinderglück und leckere Hausmannskost sind garantiert.

 

von Anne K.

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Sauerkrautfest

7. Oktober 2018

Am Samstag nach der Tag-und-Nacht-Gleiche versammelten sich zum alljährlichen Sauerkrautmachen wieder Mitglieder und Gärtnernde rund um den Krautstampftopf. Ab 14 Uhr entstand eine temporäre Spitzkohlverarbeitungsmanufaktur, angefangen bei den Kohlwäscher(inne)n und -Schneider(innen) über die Kohlstampfer, die das Kraut "mürbe" machten und so den Saft freisetzten, bis hin zur Kohleinlegerin Andrea, die das Kraut fachfräulich in die endgültigen Gärgefäße füllte, mit Blättern abdeckte und Steinen beschwerte, damit die Milchsäregärung ihren Lauf nehmen kann.

Gleichzeitig gab es für tatkräftige kleinere Helfer Äpfel an der Saftpresse zu Apfelsaft zu verarbeiten. Das Ergebnis wurde fleißig verkostet. Nur die Traktorrundfahrt und das Kuchenbuffet konnte den Andrang dort kurz unterbrechen. Auch die Hofführung durfte nicht fehlen und für Sportbegeisterte gab es dann noch einen krönenden Abschluß am Beachvolleyballnetz.

So verging der Tag in gemütlicher Atmosphäre und entspanntem Tätigsein bei schönstem Herbstsonnenschein. Möge das Kraut gut gelingen, so wie unser Sauerkrautfest ein gelungenes Beisammensein war!

 

von Steffi W.

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Herbstliches

2. Oktober 2018

Leuchtende Kürbisse --- Zwiebel-Liesen --- Mini-Nashörner --- leuchtendes frisches Grün --- Ohrenkürbis auf FÖJler --- versteckte Kartoffeln

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Impressionen eines Sommers

30. August 2018
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das neu angesäte Luzerne/Kleegras

das neu angesäte Luzerne/Kleegras

die Kartoffeldämme mit abgestorbenem Kraut, werden wieder grün

die Kartoffeldämme mit abgestorbenem Kraut, werden wieder grün

Fülle beim Umundu-Festival Stand

Fülle beim Umundu-Festival Stand

Demo vorm Sächsischen Landtag für einen besseren Zugang zu Ackerland für NueLandwirte

Demo vorm Sächsischen Landtag für einen besseren Zugang zu Ackerland für NueLandwirte

Team am Ende des Sommerfestes im Botanischen Garten

Team am Ende des Sommerfestes im Botanischen Garten

Tiere bei DeinHof II

4. Juni 2018

Martin hat in einem älteren Blogeintrag (vom 08.08.2016) schon einmal über Truthähne, Ameisenlöwen und Co. bei deinHof berichtet.
In diesem zweiten Teil möchte ich euch noch weitere tierische Wesen zeigen, die ich an so manchem Mitmach(dienst)tag an der Niederwarthaer Straße bestaunen und auch mit der Kamera festhalten konnte. Darunter war sogar so Exotisches wie Pinguine und Elefanten!

 

Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal die Beweisfotos an... :-) 

 

von Benny

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Grüne Verführung im Folienzelt

8. Mai 2018

Der „Wir pflanzen Tomaten, Gurken und Paprika in das Folienzelt“-Mitmachtag ist ohne Zweifel einer der Höhepunkte der Mitmachsaison auf dem Hof. Echte Hardcore-Fans kampieren in der Nacht vorher im naheliegenden Anzuchtzelt, um das Ereignis nicht zu verschlafen und sich am folgenden Morgen die schönsten Pflanzen, die Sonnencreme mit dem höchsten Lichtschutzfaktor und den größten Sonnenhut zu sichern.

Allen im Vergleich dazu weniger ambitionierten Mitmachern sei an dieser Stelle zum Trost gesagt: Es ist für alle genug Arbeit da, jede Tomatenpflanze ist eine Schönheit und Sonnenbrand bekommt man erfahrungsgemäß sowieso.

Im Gegensatz zur langen Vorfreude vergeht der Tag dann wie im Flug. Viele helfende Hände messen die Pflanzabstände, graben sich durch endlose Silageschichten, diskutieren über die verschiedenen Duftnoten von gegärtem Gras und deren potenziellem Einsatz in der Parfümindustrie („Die grüne Verführung“ oder „deinHof No. 5“?), betten die Pflanzen weich ein, schleppen meterlange Bewässerungsstränge im Gänsemarsch quer über den Hof, kauern mit exakt bemessenen Bindfäden um die Schultern über ihren Schützlingen, vergleichen das Geräusch der Sprinkleranlage mit Grillenzirpen, üben ihre Fingerfertigkeit beim Anknoten des schmalen Pflanzenhalses, vergehen sich in Träumereien über saftige Tomaten im Salat und auf der Stulle/Schnitte/Bemme, führen auf Leitern wagemutige Verrenkungen durch und rupfen tonnenweise Beikraut an den Rändern des Folienzeltes aus (die wichtigste Aufgabe überhaupt). Die Arbeit wird belohnt mit einem Blick in das nun herrlich grüne Folienzelt mit seinen umwerfend schön gejäteten Rändern und einem opulenten Mahl unter freiem Himmel.

So, liebe Tomaten, Gurken und Paprika. Wachst, werdet groß und lecker. Macht uns satt und glücklich!

 

von Anne K.

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Tanz der Sonnenhüte

10. April 2018

Frühling + Sonne + blauer Himmel = Mitmachsamstag

Mathe kann so einfach sein.

 

Es sind kaum ein paar Monate vergangen und schon ist fast nichts mehr dort, wo es einmal war. Der Fenchel wandert nach links und der Azur-Kohlrabi nach rechts. Zu ihm gesellt sich der Eersteling-Spitzkohl, flankiert vom Blumenkohl. Der Salat und die Kräuter haben nun einen grandiosen Blick auf den Elberadweg und genießen ihren ruhigen Platz abseits des Hoftrubels.

Schuld daran sind die ausgeklügelte Fruchtfolgenplanung unseres Gärtnerteams sowie eine Handvoll aus dem Mitmachschlaf erwachte Mitglieder. Die hatten am Samstag nichts Schöneres zu tun, als hinter von Lüftchen gekidnappten Sonnenhüten hinterher zu laufen, barfuß über den Acker zu schlendern, mit bloßem Auge kaum erkennbare Pflanzlinien zu suchen (um sie dann doch zu verfehlen und verzweifelt nach dem Zollstock zu greifen), unter dem Mulch des Knoblauchs auf Insekten-Entdeckungsreise zu gehen und die Kontrolle über ein mit dem Wind spielendes 100-Meter-Netz wiederzugewinnen.

Aber keine Angst! Das Bäumchen-wechsle-dich-Spiel hat vor Folienzelt, Kompostklo und Koch-/Aufwärm-/Umzieh-/Ess-/Büro-/Lager-/Verteilstationsbaracke halt gemacht. Sie bleiben uns also als treue Konstanten unseres Hoflebens an bekannter Stelle erhalten. Am besten ihr überzeugt euch demnächst selbst davon.

 

Leichter Sonnenbrand im Gesicht + Muskelkater + Weidenkätzchen in der Vase = Mitmachsonntag

Wochenende kann so einfach sein.

 

von Anne K.

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Frühlinsimpressionen

3. April 2018

ein kleiner Einblick über deine Felder im März/Anfang April

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Herr Winter bei deinHof

6. März 2018

Impressionen des Herrn Winter bei deinHof...vom Gemüse und....

  • der Sturm Frederike hat deutliche Schäden am Folienzelt hinterlassen...die 1m tiefen Erdanker hats angehoben und in verschiedene Richtungen versetzt und im Innern Stangen verschoben....
  • Auslese der Weißen Bete zur Vermehrung...Lisa sortiert nach verschiedenen Typen und im Frühjahr werden sie Auserwählten ausgepflanzt und kommen dann zu Blüte, so dass für 2019 wieder neues Saatgut für uns bereitsteht
  • Aufbau eines Folienzeltes...zum Start der Jungpflanzenanzucht haben wir das in Cossebaude abgebaute Gestänge errichtet und wenn es wärmer wird kommt die Folie drauf...angezogen werden Zwiebeln, Kürbis, Mais, Zucchini, Neuseeländer Spinat und Wintersalate

 

von Henry

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